Iguanas verlieren gegen Meister

 

Am 16. Spieltag verloren die Leguane daheim gegen die Thuringia Bulls. Trotz der deutlichen 49:92-Niederlage hatte die Partie allerdings auch positive Aspekte für den RBB.

Kim Robins knüpft an

Anders als in einigen Spielen der Saison hatten die Münchner keine Probleme ins Spiel zu finden und präsentierten sich an beiden Enden des Felds sehr aktiv und kommunikativ. Die Thuringia Bulls kamen zu wenigen einfachen Würfen und die Leguane versenkten ihre Versuche mit hoher Treffsicherheit. Allen voran Robins, der wie im Spiel vorige Woche gegen Wiesbaden auch von außerhalb der Dreipunktelinie gefährlich war.

Gäste drehen auf

Noch im ersten Spielabschnitt wendete sich jedoch das Blatt und Thüringen übernahm die Führung. Begünstigt durch eine nun etwas auch nachlassende Leistung der Leguane, aber auch wegen eigener Steigerung, stand es zum Ende des ersten Viertels 15:22.

Im zweiten und dritten Viertel hatten die Iguanas dem Favoriten kaum etwas entgegenzusetzen, der Abstand wuchs sehr schnell, auch da sich die Gäste in ihrem Angriffsspiel schwer ausrechenbar zeigten und verschiedene Spieler in Szene gesetzt wurden.

Struktur kehrt zurück

Zum Ende der Partie ließ die Intensität zwar nach, unterhaltsam blieb die Begegnung jedoch, da die Bulls weiterhin und die Iguanas nun wieder mit Spielwitz agierten. Bis auf Lukas Gloßner, der an diesem Wochenende fehlte, konnten sich alle Münchner Spieler auf dem Parkett auszeichnen.

Statistiken

RBB: Kim Robins 21 Punkte, Gabriel Robl 8, Basti Kolb 8, Tim Peisker 6, Johanna Welin 4, Salih Sakak 2, Urs Rechtsteiner.

Bulls: Aliaksandr Halouski 29 Punkte, Ian Pierson 14, Vahid Gholamazad 12, Hubert Hager 12, Karlis Podnieks 9, Jens Albrecht 6, Andre Bienek 6, Helen Freeman 4, Jitske Visser, Marie Kier.

Stimmen

Johanna Welin: „Wie sind sehr gut gestartet, darauf kann man aufbauen. Dann haben wir aufgehört schnell umzuschalten, viel miteinander zu reden und wir haben so das Momentum verloren. Das darf uns nicht passieren.“

Kim Robins: „Das zweite und das dritte Viertel waren enttäuschend, wir müssen einfach die Phasen, in denen wir nicht so gut spielen minimieren. Wenn wir lange genug mithalten, können wir jedes Team schlagen.“

Coach Magenheim: „Das war eine Partie mit guter Energie, am Anfang und am Ende des Spiels. Im zweiten und dritten Viertel haben wir zu viel Dominanz seitens der Thüringer geduldet. Wir schauen jetzt nach vorne und denken an das Hannoverspiel.“

Foto: Christian Kolb