Auftaktsieg zum Start der Hauptrunde. München gewinnt deutlich gegen die Gäste aus Köln mit 78 : 44
Auftaktsieg zum Start der Hauptrunde. München gewinnt deutlich gegen die Gäste aus Köln mit 78 : 44

Rückrunden Auftakt nach Maß

 

Das neue Jahr geht so weiter wie das alte aufgehört hat. Wieder einmal gab es einen verdienten hohen Sieg für die Iguanas. 38:101 gewann das Team von Sebastian Magenheim gegen den RSKV Tübingen. Vor dem Spiel gegen das Team aus Baden-Württemberg schienen die Rollen bereits ganz klar verteilt. Die Gastgeber als Tabellenschlusslicht empfingen mit den Münchenern den Tabellenführer der zweiten Liga. Dieser Favoritenrolle konnten die Leguane das ganze Spiel über auch gerecht werden.

Rasanter Beginn

Nachdem das erste Spiel der Rückrunde vor einer Woche gegen Tirol aufgrund positiver Tests auf beiden Seiten abgesagt wurde, ging es für die Münchener am Sonntag zum Rückrundenauftakt nach Tübingen. Wie bereits in der Hinrunde gelang es den Iguanas mit schnellen Punkten einen großen Vorsprung herauszuspielen. Allen voran überzeugte Gabriel Robl, der die Iguanas mit einem Dreier in Führung brachte. Diese gaben die Münchener bis zum Ende nicht mehr ab. Mit 15 Punkten war Robl Topscorer im ersten Viertel und brachte die Leguane mit 34:10 in Führung. Auch Flo Mach hatte mit seinen 8 Punkten im ersten Viertel einen großen Anteil an diesem hervorragenden Start ins Spiel.

Spielerische Übermacht

Der Zwischenstand zur Halbzeit (16:56) zeigte, dass die Iguanas zumindest spielerisch definitiv in die erste Liga gehören. Direkt nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit zeigte Basti Kolb, warum er für die Iguanas so wichtig ist. Mit drei Dreiern und 11 Punkten im dritten Viertel zeigte der Topscorer des Nachmittags (33 Punkte) wie abgezockt er ist. Nach dem dritten Viertel stand es zwischen den Tübingern und den Leguanen 27:79. Hinten ließ man nichts anbrennen und verteidigte hervorragend. Vorne machte man die nötigen Punkte. Am Ende des Spiels konnten fünf Spieler mindestens 10 Punkte verzeichnen. Das spricht sowohl für den Teamgeist als auch für die breiten spielerischen Qualitäten der Münchener. Auch das junge Talent und Nachwuchsnationalspieler Lukas Gloßner konnte im letzten Viertel noch einmal mit vier von seinen insgesamt 12 Punkten an diesem Mittag zum Endstand von 38:101 beitragen.

 

Statistiken

RBB: Basti Kolb 33 Punkte, Gabriel Robl 20 Punkte, Florian Mach 20 Punkte, Lukas Gloßner 12 Punkte, Tim Peisker 10 Punkte, Lukas Haider 4 Punkte, Urs Rechtsteiner 2 Punkte, Laura Fürst.

 

Stimmen

Lukas Gloßner: War ein gutes und attraktives Spiel von uns. Haben die 100 Punkte knacken können, Kolbi konnte zeigen zu was er mittlerweile in der Lage ist und ich bin nach kurzer Pause auch zufrieden mit meiner Leistung. Außerdem konnte jeder Spielzeit sammeln und mit egal welcher Aufstellung konnten wir sowohl defensiv als auch offensiv gute Plays zeigen. Wir hatten die vermutlich größte Stärke der Tübinger – Geschwindigkeit – immer gut im Griff und haben nicht viele leichte Körbe abgegeben. Alles in allem ein gutes Spiel und eine schöne Auswärtsfahrt. Nächste Woche geht’s dann wieder auswärts nach Salzburg mit einem Sieg als Ziel!

Basti Kolb: Leider ist ja unser Spiel in Tirol vergangenes Wochenende verschoben worden. Daher war es unser erstes Spiel nach der Weihnachtspause. Ich bin der Meinung, dass wir wirklich, bis auf ein paar Kleinheiten, ein wirklich gutes Spiel gemacht haben. Wir waren desensiv konzentriert und konnten offensiv unsere Größe und unsere Schnelligkeit gut ausspielen.

 

Die Mannschaft von Sebastian Magenheim zeigt nach vier Spielen in der zweiten Liga, wie ernst sie die Gegner nehmen und sportlich wieder in die erste Liga gehören. Die Tabelle der zweiten Liga führen sie souverän mit 8 Punkten an. Punktgleich aber ein Spiel mehr hat das Team Ulm. Als nächstes geht es am 30. Januar für die RBB München Iguanas nach Österreich zum RSV Salzburg. Gegen die Salzburger konnte man zu Beginn der Saison mit 88:39 einen Kantersieg einfahren. Am 12. Februar steht dann das nächste Heimspiel gegen Bayreuth an.