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		<title>Stark begonnen, stark nachgelassen: Die Lehren aus dem Iguana-Start in die Saison</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2026 10:19:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zum Auftakt ging es für die Münchner zum Ligaprimus nach Elxleben. Auf eine solide erste Halbzeit folgte eine schwache zweite, in der die Thuringia Bulls dank eines Dreierregens davonzogen. Ein Problem der Vorsaison konnten die Iguanas abstellen, ein anderes bleibt vorerst bestehen. Im Pokal hatte es für die Iguanas zwei Siege gegeben: Einen im vereinsinternen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum Auftakt ging es für die Münchner zum Ligaprimus nach Elxleben. Auf eine solide erste Halbzeit folgte eine schwache zweite, in der die Thuringia Bulls dank eines Dreierregens davonzogen. Ein Problem der Vorsaison konnten die Iguanas abstellen, ein anderes bleibt vorerst bestehen.</strong></p>
<p>Im Pokal hatte es für die Iguanas zwei Siege gegeben: Einen im vereinsinternen Duell mit der zweiten Mannschaft, einen gegen den Stadtrivalen USC München – gut fürs Gefühl, allerdings wartete zum Stand in die Bundesligasaison ein anderes Kaliber: der amtierende Meister und Pokalsieger Thuringia Bulls.</p>
<p>Gleich in der Starting Five: Sommerzugang Mareike Miller, Nationalspielerin und Paralympicssiegerin von London 2012. Ein großes Problem der Vorsaison waren oft schwache Auftaktphasen und frühe Rückstände. Gegen die Bulls gelang der Start hingegen außerordentlich gut. Die Iguanas konnten das hohe Tempo mitgehen. Der Ball lief im Angriff flüssig, inklusive geschickter Seitenverlagerungen und konsequenten Pick-&amp;-Roll-Spiels. Miller traf direkt im ersten Angriff, Kapitän Gabriel Robl versenkte einen Dreier und nach Bastian Kolbs erfolgreichem Wurf führten die Iguanas 7:2.</p>
<p><strong>Clevere Iguana-Defense zwingt Bulls zu ungemütlichen Abschlüssen</strong></p>
<p>Zwar übernahmen die Thüringer dank zweier Dreier von Nationalspieler Aliaksandr Halouski recht bald die Führung. Insgesamt stemmten sich die Leguane der hochkarätigen Offensive des Gegners aber gut entgegen und zwangen die Bulls durch clevere Verteidigung zu eher ungemütlichen Abschlüssen. Obwohl der eigene Angriff ins Stocken geriet, ging es lediglich mit einen Vier-Punkte-Rückstand in die Viertelpause (13:17).</p>
<p>Der solide Auftritt setzte sich zunächst fort. Thüringen verteidigte nun härter und erschwerte die Münchner Angriffsbemühungen – aber auch die Iguana-Defense blieb weiter stabil und hielt die Bulls zur Halbzeit bei einer Trefferquote von lediglich 40 Prozent. Der Zwischenstand von 21:34 war absolut achtbar.</p>
<p><strong>Halouski trifft Dreier um Dreier, die Münchner Verteidigung findet keine Antwort</strong></p>
<p>Allerdings war das dritte Viertel in der vergangenen Saison kein Freund der Iguanas, regelmäßig verspielte das Team in diesem Spielabschnitt eine gute Ausgangslage. In Elxleben kam hinzu, dass die Gastgeber ihren Fans nach einem bis dato mittelprächtigen Auftritt offenbar noch etwas bieten wollten: Die Bulls legten mehrere Gänge zu – die Iguanas konnte nicht folgen und kassierten in beinahe jedem Angriff einen Korb.</p>
<p>Mit 29:63 ging es ins Schlussviertel, indem ein überragender Halouski vollends aufdrehte: Der Nationalspieler traf nun einen Dreier nach dem anderen (acht im gesamten Spiel) und scorte 19 Punkte allein im letzten Abschnitt (insgesamt 43). Die deutlich gestiegene Trefferquote von außen zwang die Iguanas höher zu verteidigen – das riss wiederum Lücken, die die schnellen und großen Bulls-Center mit Zug unter den Korb gnadenlos nutzten. Die Münchner Defensive fand keine Antworten mehr. So stand am Ende ein deutliches 38:95 auf der Anzeigetafel. Neu-Thüringer Alexander Budde spielte durch und kam als zweitbester Scorer auf 28 Punkte. Bester Münchner Werfer war Kolb auf elf Zähler.</p>
<p><strong>Trainer Robl nimmt trotz Ergebnis „positive Eindrücke“ mit</strong></p>
<p>„Auch wenn das Ergebnis nicht unbedingt danach aussieht, war das ein guter Auftakt in die Saison für uns mit vielen positiven Eindrücken“, sagte Trainer Gabriel Robl, gerade mit Blick auf gute Entscheidungen und gute defensive Kontrolle in der ersten Halbzeit. „Als die Bulls in der zweiten Halbzeit dann genervt waren und die Intensität etwas angezogen haben, haben wir uns leider komplett ergeben.“ Daran müsse man natürlich arbeiten.</p>
<p>„Es freut mich sehr, mit den Iguanas in der Bundesliga an den Start zu gehen“, sagte Neu-Münchnerin Mareike Miller nach ihrem Debüt. Das Duell gegen die Bulls sei „die erwartet schwere Aufgabe“ gewesen, aus dem man aber „wichtige Erkenntnisse“ mitnehme, „um mit voller Mannschaftsstärke in den kommenden Spielen anders auftreten zu können“.</p>
<p><strong>Wegweisendes Ligaspiel in Zwickau – erneutes Duell mit den Bulls im Pokal</strong></p>
<p>Erstmal folgt ein spielfreies Wochenende. Dann reisen die Iguanas am Samstag, 31. Oktober zur wegweisenden Auswärtspartie nach Zwickau und treffen um 17 Uhr auf die Beasts – Tabellennachbarn der Münchner aus der vergangenen Saison.</p>
<p>Und auch nach Elxleben wird es für die Iguanas bald schon wieder gehen: Die Auslosung für das Pokal-Achtelfinale beschert den Münchnern am Samstag, 28. November, ein zweites Gastspiel bei den Thuringia Bulls in dieser Saison.</p>
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