Die Iguanas mussten sich am Samstag klar mit 33:70 in Köln geschlagen geben.
Nach einem sehr zähen Beginn, in dem in den ersten fünf Minuten nur fünf Körbe fielen und die Iguanas noch in Schlagdistanz waren, hatten sie ohne die langzeitverletzten Sakak und Ismail sowie die privat verhinderte Katharina Lang über das gesamte Spiel hinweg keine Chance. Verdient blieben die Punkte in der Domstadt.
Obwohl der Spieltermin früh in der Saison lag und damit ungewöhnlich erschien, waren die Iguanas es gewohnt, am Karnevalswochenende in Köln anzutreten. Diese Erfahrung brachte zwar eine gewisse Vertrautheit mit sich, dennoch war den Münchnern schon vor der Partie bewusst, dass es mit dem stark dezimierten Kader von nur sieben Spielern – darunter das junge Talent Daniel Haas – schwer werden würde, in Köln zu bestehen.
Trotz dieser Vorzeichen hielten die ersten fünf Spieler, die bisher als zweites Lineup aufgestellt waren, zunächst gut mit den kompletten Kölnern mit. Durch einen Treffer von Annika Sonnleitner beim Stand von 4:6 blieb das Spiel offen. Doch bald übernahm die aggressive Verteidigung der Kölner das Spielgeschehen und sie setzten sich allmählich von den Iguanas ab. Vor allem im Angriff hatten die Münchner, wie befürchtet, Probleme, sich durchzusetzen, und konnten erst durch vier Punkte des kämpferischen Josef Wernberger auf 14:30 zur Halbzeit verkürzen.
Die zweite Halbzeit verlief ähnlich wie die erste. Auf Seiten der Münchner konnte Lukas Haider zunächst noch mithalten, musste jedoch mit ansehen, wie die körperlich überlegenen Bulut und Reier auf Kölner Seite ihren Vorteil nutzten und einen 13:2-Lauf vor der letzten Viertelpause hinlegten. Im Schlussabschnitt rotierten die Kölner weiterhin durch, während sich die Iguanas auf Schadensbegrenzung konzentrierten und offensiv ein akzeptables Viertel spielten. Dennoch änderte dies nichts an der Tatsache, dass sie ohne Lang offensiv nicht konkurrenzfähig waren und die zweite Niederlage hinnehmen mussten – vor der nun äußerst wichtigen Begegnung gegen den RSV Bayreuth.