Platz zwei für Iguanas in Tirol

In einem dramatischen Finale des Internationalen Rollstuhlbasketball-Freundschaftsturniers in Tirol  haben die Iguanas nur knapp den Sieg verpasst. Nach drei Siegen in Folge musste man sich am Ende mit 48:51 Punkten gegen den Zweitligisten aus Salzburg geschlagen geben. Bester Schütze auf Münchner Seite wurde Kapitän Benjamin Ryklin.

Nur mit einem Rumpfkader von fünf Spielern ging es für den RBB München am vergangenen  Samstag in der Vorrunde zunächst gegen den Liga-Kontrahenten aus Rosenheim. Beide Mannschaften hatten den Ausfall von gleich mehreren Spielern zu kompensieren. Dies schien den Iguanas von Beginn an besser zu gelingen, was nicht zuletzt an der physischen Überlegenheit des starken Center-Duos Ryklin und Markus hing. Auch in der Defensive zeigten die Münchner erneut gute Ansätze und so gelang zum Turnierauftakt ein deutlicher 66:24 Punkte Erfolg gegen den SB-DJK Rosenheim.

In Partie zwei der Vorrunde gegen das Team aus St. Gallen waren es erneut die beiden Center, die in der Offensive bärenstark agierten. Die Schweizer um Nationalspieler Rolf Köpfli taten sich schwer, den Münchner Lauf zu unterbinden. Mit einem erneut deutlichen 48:28 Sieg verbuchten die Münchner auch diese Punkte auf ihrem Konto und standen somit als erster Halbfinalist fest.

Dort traf der Kader von Trainer und Kapitän Benjamin Ryklin dann auf den Gastgeber selbst, den RSC Tirol. Über die gesamte Spielzeit hinweg sahen die Zuschauer in der nun gut gefüllten Halle eine Partie auf Augenhöhe, in der es den Münchner erstmals in Halbzeit zwei gelingen sollte, sich entscheidend abzusetzen. Mit einem zehn Punkte Vorsprung zum 46:36 Punkte Endstand war der Einzug ins Finale geglückt.

Zum finalen Hochball um 18:30 Uhr standen sich nun die Mannschaften aus München und Salzburg gegenüber.  Der Zweitligist aus Österreich sah sich einem starken RBB entgegen, der erneut durch die solide Offensive glänzte. Bereits wenige Minuten vor der Schlusssirene schien die Partie durch einen acht Punkte Vorsprung zu Gunsten der Iguanas entschieden. Doch bedingt durch das fünfte Foul von Guard Florian Fischer mussten die Münchner die letzten Phasen des Spiels mit nur vier Spielern auf dem Parkett beenden. Der Zweitligist aus Österreich wusste die Gunst der Stunde geschickt für sich zu nutzen und überrollte den nun dezimierten Münchner Kader mit einem entschlossenen 11:0 Punkte Lauf zum 51:48 Endstand.

„Alles in allem war das Turnier eine super Vorbereitung für uns und hat sehr viel Spaß gemacht. Wir finden uns als Team mehr und mehr zusammen. Auch der junge Ersatzmann Massimo Weirather hat sich super ins Team eingefügt und einen wichtigen Teil zu unserem zweiten Platz beigetragen. In ihm sehe ich eine gute Option für die Zukunft“ resümiert Guard Florian Fischer nach dem Finale.

Für die Iguanas geht es nun die nächsten zwei Wochen bis zum Saisonauftakt in Rosenheim erneut hochkonzentriert an die weitere Vorbereitung.

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